Inhouse-Team des Jahres für IP

 

Volkswagen

Die automatische Unterlassung bei einer Patentverletzung war im deutschen Patentrecht bis vor kurzem eine heilige Kuh. Nach heftigen Diskussionen hat der Gesetzgeber den Patentrichtern jetzt mehr Ermessensspielraum in dieser zentralen Frage gewährt. Den entscheidenden Impuls dafür setzte die IP-Abteilung von Volkswagen um Uwe Wiesner.

Auch sonst ist die neu strukturierte IP-Abteilung bestens aufgestellt. Eigene Experten bearbeiten zentral die Klagen von Patentinhabern beim Thema Connected Cars. Das IP-Team kümmert sich zudem um Patentanmeldungen auf sieben weiteren Wachstumsfeldern wie Elektromobilität und Batterien.

(Foto: Uwe Wiesner (Volkswagen), Kay-Sölve Richter (Moderatorin), Dr. Gunnar Baumgärtel (Maikowski & Ninnemann))

Weitere Nominierte:

BASF

Alissa Zeller hat ihr IP-Team modern aufgestellt und setzt entschlossen auf digitale Abläufe und Legal Tech. So lassen sich die vielen Zukäufe des Chemieriesen leicht integrieren. Außerdem glänzte BASF in der Diskussion um die Reform des Patentgesetzes.

 

Continental

Die IP-Abteilung lässt sich im Streit um Lizenzen für Konnektivitäts-Patente nicht ausbremsen. Ein vierköpfiges Team, eigens dafür aufgebaut, kämpft engagiert gegen SEP-Klagen. Außerdem setzt sich Continental bei der EU-Kommission für eine Leitentscheidung zu Lieferketten ein.

 

Rimowa

Durch die Abteilung weht ein frischer Wind. Mit neuer Teamaufstellung schützt Rimowa ihr erweitertes Produktportfolio. General Counsel Tobias Kircher und IP-Chef Ralf-Werner Juck streiten gegen Produktpiraterie und für den Patentschutz. Ein IP-Anwalt lobt das Team als „sehr zeitgemäß und professionell.“

 

Rohde & Schwarz

Mit hohem Engagement nimmt die IP-Abteilung des Elektronikkonzerns Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf die Tagesordnung. Ihre Patentanwälte hat sie sorgfältig intern ausgebildet. Zudem setzte sich Rohde & Schwarz mit viel Nachdruck für Präsenzverhandlungen beim Europäischen Patentamt ein.

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